14. Station:
Jesus wird ins Grab gelegt.
Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. Denn durch Dein
heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.
Nun ist es ganz still geworden. Wenige Getreue tragen den Herrn zu Grab. Die
Hoffnung selber steigt nun nieder in die Hoffnungslosigkeit des Grabes. Nun
gibt es keine Hoffnungslosigkeit mehr auf Erden. Über diesem Zug liegt ein
stiller Friede: der Friede siegreicher Vollendung. Bald kommt die Zeit der
Herrlichkeit, denn das Grab ist nicht die letzte Stätte und der Tod nicht das
letzte Wort, sondern die Auferstehung und das Leben. "Wenn wir mit
Christus leiden und in den Tod gehen, werden wir auch mit ihm auferstehen und
verherrlicht werden." - Herr, das Felsengrab, in welchem Du ruhst, ist nun
der Tabernakel; dort darf ich Deinen heiligsten Leib und Dein Kostbares Blut
anbeten, ja, ich darf durch den Besitz Deiner Erlösungsgnaden selber ein
lebendiger Tempel sein. Noch ist der Weg zum ewigen Leben eng und die Pforte
schmal, aber Dein Kostbares Blut wird mich retten. Gehe Du mit mir den Kreuzweg
meines Lebens, dann finde ich heim zum Vater.
Gekreuzigter Herr Jesus Christus!
Erbarme Dich unser!
|
|


|